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Historie

über 80 Jahre Fischerverein Melle e. V.

Am 4. Oktober 1938 wurde die erste Vereinssatzung des Sportfischervereins Melle aufgestellt und von zehn Mitgliedern und dem damaligen Vereinsvorsitzenden Kreisrentmeister Heinrich Kamphöfener unterschrieben. Die erste Eintragung bei dem Amtsgericht Melle konnte darauf am 25. November 1938 erfolgen. Aus den Vereinsunterlagen ist der Aufschwung des hiesigen Angelsportes gut zu verfolgen und von Anfang an sind Hinweise auf das gemeinnützige Wirken des Vereins vorhanden.

Schon in den Jahren 1937 bis 1944 wurden 5000 Karpfen, 1800 Forellen, 2100 Schleien, 600 Hechte, 10000 Hechtbrut, 160000 Glasaale und 500 Krebse in die Else, in die Warmenau, in den Violenbach, in den Schlossteich Königsbrück, in den Burggraben und in den Mühlenteich des Gutes Sondermühlen ausgesetzt. Entkrautungen der Gewässer und Mähen der Bachufer gehörten zu den Verpflichtungen der Sportfischer.

Als die Sportfischer sich im März 1946 zum erstmalig nach dem Krieg versammelten, waren 16 von 28 noch übriggebliebenen Mitgliedern anwesend und wählten Sportfreund Oermann zum 1. Vorsitzenden. Klage wurde über die brutal durch Ausländer und Schwarzfischer leergefangenen Gewässer geführt und bis 1951 wurden erneut 16000 Glasaale, 1000 Forellen, 240 Schleien, 750 Karpfen, 200 Hechte und 5 Zentner Weißfische in die Pachtgewässer eingebracht. Noch im Jahre 1950 wurde von Schwarzfischern mit Sprengkörpern gefischt, und der Neubesatz fiel zum großen Teil diesem skrupellosen Treiben zum Opfer.

Infolge der Währungsreform im Jahre 1948 geriet der Verein in Schwierigkeiten, als von 48 Mitgliedern nur noch 34 den Beitrag entrichteten. 1949 erhielt der SFV Melle e. V. unter dem Vorsitz von Erich Frank eine neue Satzung. Im Jahre 1951 wird von einer Fischotter- und Fischreiherplage an den Teichen des Gutes Sondermühlen berichtet. Bis 1952 zählte der Verein nie mehr als 33 Mitglieder. 1953, als erstmals Wettangeln stattfanden, stieg die Mitgliederzahl wieder bis auf 53 im Jahre 1958 an. In dieser Zeit gab es viel Arbeit mit Wasserpflanzenmähen und Räumen an den Sondermühlener Teichen und an den Bächen. Ab 1954 bereiteten Fischsterben im Violenbach, im Laerbach und in der Warmenau zunehmende Sorgen. Die Forderungen nach Erhaltung von Altarmen bei Ausbau der Else wurden nicht erfüllt. Eine Fischtreppe am Wehr der Elseumflut wurde jedoch durchgesetzt.

Im Jahre 1956 wurde eine Jugendgruppe gegründet, die sich erstmals im Jahre 1957 in einem Wurfturnier mit der

Jugendgruppe des Sportanglervereins Osnabrück e. V. messen konnte. 1958 traten erstmalig die Wettfischer des Vereins in Erscheinung und wurden gleich Sieger beim Bezirks- und Landespokalwettfischen. Im Laerbach wurden von den Mitgliedern 5 Staue aus Eisenbahnschwellen eingebaut. In den Jahren 1959/60 erlitt der Verein durch große Trockenheit hohe Verluste an Fischbesatz. Besonders im Laerbach wurden die Forellenbestände stark gelichtet.

1963 wurde Sportfreund Metz in Celle zum ersten geschulten Gewässerwart ausgebildet und die ersten Sportfischerprüfungen hielt Karl Heidemann ab, der als Nachfolger von Fritz Kopahl 1. Vorsitzender des Vereins und außerdem Bezirksleiter des Bezirkes 10 Weser-Ems-Süd geworden war.

1964 wurde durch Eigenhilfe mit Unterstützung der damaligen Gemeinde Laer unter Leitung von Sportfreund Feuerherm der Teich vor Kombrinks Mühle als Ersatz für die Königsbrücker und Sondermühlener Teiche zum Fischgewässer ausgebaut. 1965 wurde für einige Fischsterben in der Warmenau eine Entschädigung erzielt, die dem Neubesatz zugute kam. Die neu formierte Jugendgruppe wurde Ende 1966 in den Stadtjugendring Melle aufgenommen. 1966 traten im Laerbach, Violenbach und der Warmenau erneut Fischsterben auf. Die Else wurde 1967 von einem Fischsterben heimgesucht und ohne Zögern begannen die Vorstandsmitglieder die Gewässer neu zu besetzen. 1968 wurde der Kronensee in fünf Großeinsätzen gesäubert, aber zur Anpachtung kam es nicht. 1970 wurde für Kontroll- und Bewirtschaftungsmaßnahmen ein elektrisches Fischfanggerät angeschafft.

Unter Leitung von Gewässerwart Harry Bertram wurden Bachforellenabgefischt, abgestreift und aus den Fischeiern 25000 Stück Bachforellenbrut gezogen, die in die Quellbäche des Laerbaches, des Violenbaches, der Hase und der Warmenau eingesetzt wurden. Die Mitgliederzahl stieg erstmalig auf über 100 an. Bei einem elektrischen Kontrollfischen im Jahre 1971 wurden allein im Laerbach ca. 5000 Setzlinge aus der eigenen Bachforellenzucht festgestellt. Leider wurde der Laerbach dann in der entscheidenden Strecke ausgeschottert und der Bachforellenbestand ging wieder stark zurück, zumal der Oberlauf des Laerbaches außerdem noch in den Folgejahren mehrmals trockenfiel. Fischreiher, Eisvögel und andere Fischräuber hatten besonders in den flachen, ausgebauten Bachstrecken leichtes Spiel und der verödete Bach musste neu besetzt werden.

Die Sportfischerschulung durch Sportfreund Müller nahm ab 1971 starken Aufschwung und bis heute haben fast alle Vereinsmitglieder die Sportfischerprüfung abgelegt. Das Jahr 1971 war der Anfang auch für stark steigende Tendenzen auf allen anderen Vereinsgebieten. Nachdem die Upmeyerschen Teiche in Wehringdorf unter Leitung von Sportfreund Horst Dieckmann erstellt waren, wurde 1972 durch Harry Bertram der Sonnensee in Bissendorf hinzugepachtet. 1973 gelang ebenfalls durch Harry Bertram die Anpachtung des Baggersees Schwietert in Linne, und weiterhin wurde uns die Nutzung der Teiche im Erholungszentrum Melle zu Aufzuchtzwecken erneut von der Stadt Melle gestattet. Diese Maßnahmen hatten ein Ansteigen der Pacht- und Besatzkosten zur Folge und einmütig wurde eine Beitragshöhe von DM 100,00 beschlossen.

Die Jugendgruppe ist 1975 Mitglied des Kreisjugendringes geworden. Der Gewässerschutz an den Fließgewässern zeigte ab 1972 gute Ergebnisse und der Fischbesatz konnte fast immer aus Entschädigungszahlungen erneuert werden. Neben den Königsangeln wurden Sommer-, Winter- und Damenwettfischen als feste Bestandteile des immer lebhafteren Vereinslebens durchgeführt. Als Ersatz für den zuletzt zu Aufzuchtzwecken genutzten Kombrinkschen Teich wurde 1976 der kleine Herbketeich, der Haseteich und die obere Hase angepachtet. Entsprechend dem Aufwand stiegen auch die Fangerträge, die sich seit 1972 zwischen 1650 und 2300 kg pro Jahr bewegen. Für Gastangler sind der Sonnensee und die Else als interessante Angelgewässer bekannt. Allein im Jahre 1973 kamen über 500 Gastangler und nutzten das gute Freizeitangebot des Meller Sportfischervereins.

1975 wurde eine den neuen Erfordernissen angepasste Satzung beim Amtsgericht hinterlegt, und der seit 1974 amtierende 1. Vorsitzende Hans-Werner Melges erreichte1976 erstmalig die bescheinigte Anerkennung der Gemeinnützigkeit vom Finanzamt Osnabrück.

Vier Stauschwellen wurden 1977 in die begradigte ausgeschotterte Laerbachstrecke in Höhe Sondermühlen vom Unterhaltungsverband Else 29 eingebaut. Im Frühjahr 1978 folgen vier weitere Stauschwellen, um wieder bessere Lebensbedingungen für Forellen zu schaffen und um gute Sauerstoffanreicherung des Bachwassers zu erzielen.

Nachdem noch seit 1976 von einer neuen Castingjugendgruppe unter Leitung von Werner und Wolfgang Gräser sowie Ulrich Gaukesbrink große überregionale Erfolge erzielt werden und auch neben Fliegenfischerkursen Kurse zum Erwerb des Deutschen Castingsportabzeichens abgehalten werden, ist das Freizeitangebot abgerundet und für jeden Geschmack etwas Passendes zu finden. So kommen Aalspezialisten, Zanderüberlister, Fliegenfischer, Stippangler und Spinnfischer zu ihrem Recht. Die Sportfischerei hat im Raum Melle einen hohen Erholungswert und findet starken Zuspruch. Die Gemeinnützigkeit und der Nutzen für alle Bürger durch Schutz und Hege aller Heimatgewässer wird nicht mehr in Frage gestellt. Das Erreichte zu erhalten und weiter zu festigen ist Wunsch und Ziel des Sportfischervereins Melle e. V.

Ab 1979 übernahm Gerhard Müller das Amt des 1. Vorsitzenden da H.W. Melges wegen zu starker beruflicher Belastung nicht mehr kandidierte.1980 fand in Melle die Deutsche Jugendmeisterschaft im Casting statt. Hier platzierten sich die Vereinsmitglieder Doris Gräser und Marion Bischof auf den ersten Plätzen.1981 verstarben die langjährigen Mitglieder Gerhard Müller und Karl Heidemann die das Amt des 1. Vorsitzenden bzw. Ehrenvorsitzenden inne hatten. Der 2. Vorsitzende Dieter Neumann übernahm bis 1982 vorübergehend den Vorsitz. H.W. Melges wurde im gleichen Jahr als Umweltschutzbeauftragter in den Vorstand berufen. 1982 wurde Harry Bertram zum 1. Vorsitzenden gewählt. Im gleichen Jahr verursachte ein großes Fischsterben einen Schaden von ca. 10.000,00 DM.

1983 wurde der bisher größte bekanntgewordene Karpfen in der Vereinsgeschichte gefangen und zwar mit einem Gewicht von 30 Pfund! Ein Verbandswechsel vom Landesfischereiverband Hannover nach Oldenburg fand 1985 statt. 1986 wurde die Satzung des Vereins überarbeitet. Für die Gestaltungshilfe an der Oberen Hase und die langjährige Gewässerschutzarbeit bekam der Verein im gleichen Jahr von der Fachzeitschrift Blinker den Naturschutzpreis. Auf der Jahreshauptversammlung 1988 wurden die Sportfreunde Herbert Emanuel und Dieter Neumann mit der silbernen Ehrennadel sowie Urkunde des Landesfischereiverbandes Weser-Emsflur ihre langjährige Vorstandsarbeit ausgezeichnet. Sportfreund Emanuel hatte von 1970 bis 1973 als 1. Schriftführer und von 1974 bis 1987 als 1. Schatzmeister einen erheblichen Beitrag zum Aufschwung des SFV Melle geleistet. Er wurde außerdem von der Hauptversammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Sportfreund Neumann war insgesamt 25 Jahre im Vorstand in verschiedenen Funktionen tätig. Durch ihn wuchs die Zusammenarbeit mit der Stadt Melle in erheblichem Maße.

Im Herbst 1988 konnte ein neues Gewässer, der Klostermühlenteich in Bad Rothenfelde, neu gepachtet werden. Dies wurde erforderlich da dem Verein zu diesem Zeitpunkt über 30 Mitglieder aus dem südlichen Landkreis Osnabrück angehören. 1989 wurde der Ludwigsee in Gesmold gepachtet. An der Hase wurde eine Fischereigenossenschaft gegründet die mit erheblichen Pachtverteuerungen verbunden war. 1990 wurde eine Namensänderung des Vereins in Fischereiverein Melle e.V. durchgeführt. Im gleichen Jahr wurde die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Sportfischer e.V. beantragt. Somit können die Mitglieder auch im Alfsee fischen. 1991 wurden für Baggerarbeiten an zwei Teichen in Wehringdorf ca. 12.000,00 DM ausgegeben. Der Baggersee Schwietert wurde im gleichen Jahr aus finanziellen Gründen mit dem Fischereischutzverein Wissingen e.V. zusammen weitergepachtet. Ebenfalls 1991 wurde für die Warmenau eine Fischereigenossenschaft gegründet, die bisherigen Pachtstrecken sowie eine zusätzliche Strecke an der unteren Warmenau werden ab nun mit drei Spenger Vereinen gemeinsam beangelt. Bedingt durch die Wende konnten wir nach einem vorherigen Besuch der Vereinsmitglieder Bertram, Diekmann und Melges, in Kreba (Sachsen), von hier günstig Besatzfische beziehen.

1992 wird der Beitrag für Erwachsene Mitglieder auf 175,00 DM erhöht. Erfreulich ist, das sich im Jahr 1993 im oberen Laerbach ein großer Elritzenbestand entwickeln konnte. 1996 wurde am Gut Brincke, Borgholzhausen ein alter Mühlenteich ausgebaggert und vom Verein gepachtet. 1997 wurden die Vorbereitungen für die Entschlammung des Sonnensees in einer außerordentlichen Hauptversammlung getroffen. Der Verein hat mit einer Pachtvorauszahlung von 100.000,00 DM und Eigenleistung von 10.000,00 DM die Entschlammung ermöglicht. Die Summe wird mit den folgenden jährlichen Pachtzahlungen verrechnet.
In einem neuen Pachtvertrag mit der Gemeinde Bissendorf, die nun Verpächter des Sonnensee-Geländes ist, ist das Gewässer bis zum Jahre 2017 gesichert. In einer aufwendigen Aktion unter Führung unseres Gewässerwartes Alfred Hoge und des Fischzuchtmeisters Wegert wurden die Fische mit Unterstützung einiger Mitglieder aus dem Restwasser des Sonnensees geborgen und in die anderen Vereinsgewässer umgesetzt (darunter allein 1000 kg Aale). Ende 1997 bis Mitte 1998 wurde der Sonnensee durch die Tiefbaufirma Diekmann neu ausgebaggert. Es wurden mehr als 1500 LKW-Ladungen Schlamm abgefahren (15.000 m3).
In diesem Jahr verstarb unser langjähriger Schatzmeister Heinz Diekmann. 1998 wurden die Ufer des Sonnensees vom Verein naturnah gestaltet. 1999 erfolgte eine Überarbeitung der Satzung, danach wurde der Verein vom Finanzamt weiterhin als Gemeinnützig anerkannt. Es konnte im gleichen Jahr der Mühlenteich Palsterkamp mit anliegendem festen Gebäude gepachtet werden. Das Gebäude wurde zum Anglerheim hergerichtet. In diesem Jahr verstarben der langjährige Schatzmeister Herbert Emanuel und der langjährige Gewässerwart Gerhard Groß. Im Herbst wurde eine zweitägige Vereinsfahrt nach Kreba (Sachsen) zu einem Schauabfischen durchgeführt.

Der Fischereiverein Melle ging 1999 mit dem Angelsportverein Bruchmühlen eine Hege- und Fischereigenossenschaft mit allen Gewässern beider Vereine ein. Nach fünf Monaten wurde diese Gemeinschaft auf Betreiben des Bruchmühlener Vereins mit Ausnahme der Else wieder aufgelöst.

Vom 2. bis 10. Oktober 1999 fand unter der Leitung von Alfred Hoge und Harry Bertram in Buer auf der Messe Heim & Haus eine vielbeachtete Aquarienausstellung statt. Der Fischereiverein Melle stellte hier 35 heimische Fischarten (darunter seltene Kleinfischarten) aus und erfreute sich so eines regen Interesses. Mehr als 25.000 Besucher wurden auf unserem Stand gezählt.

Da das Finanzsystem ab 2002 in Deutschland auf Euro umgestellt wird, wurde auf der Jahreshauptversammlung 2000 eine Beitragserhöhung auf 195,00 DM gleich 100 Euro beschlossen.

An der Vereinsfahrt nach Malchow/Mecklenburger Seeplatte im September 2000 nahmen 22 Mitglieder teil.

Der Klostermühlenteich in Bad Rothenfelde wurde zum 1. Oktober 2000 wegen eines neuen Pachtvertrages für die Gaststätte dem Verein gekündigt.

Von 2001 bis 2004 wurde am Mühlenteich Palsterkamp ein großer Anglerflohmarkt vom Verein organisiert.

Im Februar 2002 verstarb nach langer schwerer Krankheit der langjährige Umweltschutzbeauftragte Hans-Werner Melges, nachdem er noch im Jahr 2001 mit der silbernen Ehrennadel des Landesverbandes Weser-Ems ausgezeichnet worden war. 1967 begann H.W. Melges seine Vorstandsarbeit als Jugendwart, seit dieser Zeit begann er sich verstärkt mit Umweltschutzaufgaben, hier im Besonderen mit dem zunehmenden Fischsterben zu beschäftigen. Von 1970 bis 1971 bekleidete er das Amt des 2. Vorsitzenden, von 1971 bis 1973 war er als 2. Gewässerwart tätig. Von 1974 bis 1978 als 1. Vorsitzender tätig, übernahm er von 1979 bis 1980 das Amt des 1. Schriftführers bis er endlich 1981 bis zu seinem Tod den neu geschaffenen Vorstandsposten als Umweltschutzbeauftragter ausüben konnte.

Anfang 2002 wurde mit Hilfe eines neuen Vereinsbootes unter der Leitung von Helmut Schlie vom Landesfischereiverband Weser/Ems vom Gewässerwart Alfred Hoge der Fischbestand in der Else vom Stau an der Mühlenstrasse bis nach Bösemann flussaufwärts aufgenommen. Das Ergebnis überraschte alle. Die Else weist einen sehr großen Bestand an Aalen auf, außerdem wurde ein Vorkommen von mehr als 1000 Steinbeißern festgestellt

Zum Anfang des Jahres 2002 pachtete der Verein eine Scheune am Kronensee für unsere Gerätschaften. Bei der Einrichtung dieser Scheune zeichnete sich der 2. Vorsitzende Dieter Eske und das Ehrenmitglied Günter Groß durch ihre Arbeit aus.

2001 erstellte H.-J. Runschke unsere Vereinshomepage und stellte sie ab dem Jahr 2002 ins Internet.Im Herbst 2002 wurde der erste vereinseigene Fischerkurs durch unseren Gewässerwart Alfred Hoge durchgeführt.
2004 wurde das größte Gewässer in der Vereinsgeschichte angepachtet, der 10ha große Donnerbrinksee in Bad Iburg-Ostenfelde.

Am 8. September 2004 verstarb plötzlich und unerwartet im Alter von 70 Jahren der langjährige 1. Vorsitzende Harry Bertram. Er gehörte seit 1963 dem Verein an und war von 1970 bis 1973 als Gewässerwart tätig.
Seit 1982 war er 1. Vorsitzender des Vereins. Im Jahr 2002 bekam er vom Landesverband Weser-Ems das silberne Ehrenzeichen für seine 20jährige Vorstandstätigkeit. Durch ihn und seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Nachzucht von Fischarten der roten Liste gelang es den Bestand von in unseren Gewässern bereits ausgestorbenen Fischarten, wie den Schlammpeitzger, den Steinbeißer, die Bachschmerle, die Elritze usw. erfolgreich wieder einzubürgern. Ein ebenso großes Anliegen war ihm der Erhalt der einheimischen Krebse. Anderen Vereinen und auch Landesverbänden stand er wiederholt mit seinem Rat zur Seite. Durch seine stetige Präsenz über das Vereinsleben hinaus, führte er den Verein während seines Vorsitzes von 277 Mitgliedern bis auf den heutigen Stand von 560 Mitgliedern und einer Jugendgruppe mit fast 100 Junganglern, die ihm als Lehrer ganz besonders am Herzen lag. So wurde durch ihn ermöglicht, das jedes Jahr eine Gruppe Jugendlicher über die Vereinsaktivitäten hinaus, für eine Woche Erfahrungen in Schweden oder Norwegen sammeln kann.
Seine Nachfolge übernahm der langjährige Gewässerwart Alfred Hoge. Er wurde auf der Jahreshauptversammlung 2005 zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Das Anglerheim am Mühlenteich Palsterkamp wurde 2004? durch den Verpächter wegen Eigenbedarf gekündigt.

Mit einer Aquarienausstellung und Informationsveranstaltung über das Leben unter Wasser unserer heimischen Region präsentierte sich der FV Melle e.V. am 26. und 27. Juni 2004 erstmals in Osnabrück beim Hasevergnügen. Es folgten weitere Ausstellungen in der Stadthalle Osnabrück sowie beim Umweltfest am Naturkundemuseum beim Zoo, um hier nur einige zu nennen.

Auf der Jahreshauptversammlung 2008 wird Dieter Neumann (Mitte links) wegen seiner Verdienste um den Verein und für seine langjähriger Tätigkeit im Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt und bekommt vom Landesverband Weser-Ems, vertreten durch Jochen Vorpahl, die goldene Ehrennadel überreicht.
Dieter Eske (Mitte rechts), der aus privaten Gründen Anfang 2007 von dem Posten des 2. Vorsitzenden zurückgetreten ist, bekommt für seine langjährige Vorstandsarbeit die silberne Ehrennadel vom Verband.
Eingerahmt sind hier die beiden Geehrten von Alfred Hoge (links) und Jochen Vorpahl.

Seit Januar 2008 haben sich die Vereine Bruchmühlen-Westkilver, Eicken-Bruche und Melle zu eine Else-Hegegemeinschaft, in der ein Stück der Else und des Violenbaches gemeinsam bewirtschaftet und befischt wird, zusammengeschlossen.

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